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Was passiert beim Fasten?

  • Fasten ist im Wesentlichen eine Ausscheidungs- und Reinigungskur des gesamten Körpergewebes und Körperflüssigkeiten.
  • Der Körper verbraucht normalerweise 40–60 % seiner Arbeitskraft zum Verdauen und Verarbeitung der Ernährung. Diese Energie und Arbeitskraft kann nun zum Aufarbeiten, liegen gebliebener Arbeiten und abgelagerter Stoffe verwendet werden.
  • Am ersten Tag wird der Speicher an Kohlenhydraten aufgebraucht.
  • Am 2. und 3. Tag wird vor allem eingelagertes Eiweiss verbrannt. Leichter Sport und Bewegung sind nötig, um den Abbau von Muskeln zu verhindern.
  • Anschliessend stellt sich der Körper auf Fettverbrennung um. Fastende sollten darauf achten, dass ihr Körperfett nicht unter 15% bei Männern und unter 23% bei Frauen fällt. Darunter sollte nur nach ärztlicher Abklärung gefastet werden.
  • Körperzellen schrumpfen, die Haut strafft sich (Cellulite wird reduziert).
  • Es kommt zu einer starken Entwässerung und Kochsalzausschwemmung; deshalb nie Fasten, wenn Diuretika eingenommen wird.
  • Entsprechend nimmt der Blutdruck ab. Personen mit Bluthochdruck sollten regelmässig den Blutdruck überprüfen und entsprechend Ihre Medikation in Absprache anpassen. Personen mit niedrigem Blutdruck können Schwarztee trinken.
  • Die Zahl der Pulsschläge nimmt ab.
  • Die gesamte Blutzirkulation wird erleichtert. 
  • Die Blutzuckerwerte nehmen auch ab.
  • Die Cholesterinwerte sinken.


Der Körper übersäuert auf Grund der starken Ausscheidung und der ketogenen Verbrennung: Das kann anfangs zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit führen – siehe Fastenkrise (Link auf Fasten).

Ich empfehle deshalb in meinen Fastenwochen, die Calcium-Magnesium-Urmineralien einzunehmen und auf eine verstärkte Zufuhr von Mineralien zu achten. Beispielsweise in Form von Löwenzahnsaft, mineralreichem Wasser oder mineralstoffreichen Bouillons. Bouillon-Rezept für eine mineralstoffreiche Super-Suppe:  https://www.vitapower.ch/produktinfos/superfoods/supermineralien


  • Die Muskeln geben überschüssiges Eiweiss, Schwefel und Phosphor ab und werden reicher an Kalzium. Ihre Leistungsfähigkeit nimmt deshalb zu.
  • Die Harnmenge und die Harnsäure nehmen zu (Achtung Gichtpatienten!). Fastende brauchen wesentlich weniger Flüssigkeit. Man sollte trotzdem viel trinken, um Schadstoffe besser auszuscheiden.
  • Der Magen wird kleiner. Magen und Bauchspeicheldrüse können sich erholen.
  • Die Bewegung des gesamten Darms geht weiter und es werden vor allem von der Leber ausgeschiedene Stoffe abtransportiert. Deshalb ist es während der Fastenzeit empfehlenswert, alle 2 Tage einen Einlauf zur Darmreinigung zu machen.
  • Alle wichtigen Darmbakterien werden weiterhin über die Darmschleimhaut versorgt während Pilze, andere Bakterien und Parasiten Hunger leiden und zum Teil verhungern, was dann z.B. Fastenkrisen auslösen kann. Deshalb ist die Zeit des Fastenbrechens so wichtig. In dieser Zeit ist darauf zu achten, die richtigen Bakterien anzusiedeln und zu ernähren. Siehe Fastenbrechen.
  • Die Leber, obwohl sie jetzt viele Stoffe umbauen muss, erholt und verkleinert sich. Schleim, Gries und andere Ablagerungen werden ausgeschieden. Vor allem bei Fettleber wurden gute Verbesserungen erzielt.
  • Die Knochen werden aufgebaut und es wird verstärkt Kalk eingelagert. Es tritt trotzdem kein Mineralmangel auf. Es handelt sich um eine Umlagerung.
  • Die Tätigkeit der Schilddrüse wird herabgesetzt.
  • Nebennieren und andere Hormon erzeugende Organe vergrössern sich. Es kommt z.B. zu einer starken Produktion von Kortison, so dass diesbezügliche Medikamente von einem Arzt kontrolliert werden sollten.
  • Das Auge wird gereinigt und viele Probleme können verschwinden.
  • Das Körpergewicht nimmt im Durchschnitt 500 g pro Tag ab. Die stärkere Abnahme am Anfang ist auf die starke Entwässerung zurückzuführen. Verzichtet man zu Beginn und während der Zeit des Fastenbrechens komplett auf Salz, kann eine starke Wasserwiedereinlagerung verhindert oder zumindest stark reduziert  werden.
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